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Die Gesundheitsberufe in Deutschland vor dem Hintergrund des demografischen Wandels
(ZÄK SH) „Vor dem Hintergrund des demografischen Wan¬dels wird deutlich, dass die Gesundheitsvorsorge im Allge¬meinen und die Vorbeugung von Zahn- und Zahn¬fleisch¬erkrankungen im Beson¬deren vor allem bei der Gruppe der 50-Jährigen erheblich an Be¬deutung gewinnen wird. Seit langem setzen die Zahnärzte bei älteren Menschen verstärkt auf Zahnerhalt, weil Kronen und Brücken wie die eigenen Zähne erlebt werden und nicht wie Zahn¬ersatz nach völligem Zahnverlust. Dies erfordert allerdings eine gezielte Vorsorge, denn prophylaktische Maßnahmen, individuelle wie solche durch den Zahnarzt, tragen entscheidend dazu bei, Zahn- und Munderkrankungen und den Verlust der natürlichen Zähne zu verhindern.“
Mit diesem Appell zu verstärkter Prävention auch bei älteren Menschen meldete sich zum Weltgesundheitstag am 7. April die Zahnärztekammer Schleswig-Holstein zu Wort. Ihr Prä¬si¬dent Hans-Peter Küchenmeister sagte angesichts des dies¬jährigen Mottos „Menschen für Gesundheit – Die Gesund¬heitsberufe“, dass es ganz wesentlich von der Prävention abhänge, wie lange die Menschen im Alter ihre natürlichen Zähne behielten. Da mit zunehmendem Alter Erkrankungen des Zahnfleischs einen wesentlichen Einfluss auf die Ent¬stehung von Allgemeinerkrankungen haben könnten, sei eine regelmäßige Prophylaxe nicht nur für die Mundgesundheit, sondern auch für den gesamten Gesundheitszustand bei Menschen ab 50 Jahren entscheidend.
Implantate seien heute eine sehr gute Alternative zur Voll¬pro¬these, weil mit ihrer Hilfe die Kaufähigkeit wieder her¬ge¬stellt und gleich¬zeitig auch die Ästhetik und Sprachfunktion deutlich verbessert werden könne. Der Einsatz von Implan¬ta¬ten werde durch die Fest¬zuschüsse mittlerweile von den Kran¬kenkassen mit getragen. Eine Beratung dazu leiste jeder Zahnarzt oder die kostenlose Zahn¬hotline, Telefon 01803/ 26 09 26.