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(ZÄK-SH) Die Diskussion um den Nichtraucherschutz in der Öffentlichkeit ist in aller Munde. Dass Rauchen die eigene Gesundheit und die der Umwelt belastet, liest jeder, der Zigaretten kauft, auf den groß angebrachten Warnhinweisen. Aber das tatsächliche Ausmaß der Risiken, die Raucher und Passivraucher durch das häufige Einatmen der Giftstoffe im Zigarettenrauch eingehen, ist kaum bekannt. Unmittelbar sind die Mundhöhle mit ihren empfindlichen Schleimhäuten und das Zahnfleisch betroffen.
Anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31. Mai 2007 informiert Dr. Michael Brandt, Vizepräsident der Zahnärztekammer Schleswig-Holstein und zuständig für Prävention über die gesundheitlichen Gefahren, denen sich Raucher und Passivraucher aussetzen.
Mit dem Rauchen aufzuhören lohnt aus gesundheitlicher Sicht immer. Einige der Verbesserungen finden schon innerhalb kurzer Zeit nach dem Rauchstopp statt. „Wer sich das Rauchen abgewöhnen möchte, sollte mit seinem Zahnarzt sprechen, denn der kennt den betroffenen Mundbereich genau“, rät Dr. Michael Brandt. In der Zahnarztpraxis findet jeder, der mit dem Rauchen aufhören möchte, individuellen Rat, Informationen und wird auf therapeutische und medizinische Hilfe aufmerksam gemacht. Das Faltblatt „Riskieren Sie nicht Ihr Lächeln“ wird in den Zahnarztpraxen kostenlos bereitgehalten. Neben Informationen enthält es einen Test, um die eigene Abhängigkeit festzustellen.