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Sehr gute Noten für zahnärztliche Patientenberatung
In einer Befragung zur zahnärztlichen Patientenberatung zeigten sich 96 Prozent mit dem Beratungsgespräch zufrieden und 100 Prozent würden diese Möglichkeit Verwandten und Bekannten empfehlen. Auf dieses gute Ergebnis der aktuellen Auswertung verwiesen die stellvertretende Geschäftsführerin der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein, Margrit Hintz, der Vizepräsident der Zahnärztekammer, Hans-Peter Küchenmeister und der stellvertretende Vorsitzende der Kassenzahnärztlichen Vereinigung, Dr. Gernot Seher in Kiel.
Gesundheitsministerin Dr. Gitta Trauernicht lobte die Initiative von Zahnärztekammer und Kassenzahnärztlicher Vereinigung: „Die Patientenberatung der Zahnärzte ist ein gelungenes Beispiel für gelebten, kompetenten Verbraucherschutz. Sie stehen den Menschen mit Rat und Tat zur Seite, wenn es um schwierige Fragen nach der richtigen Behandlung geht.“ Sie dankte allen Mitwirkenden für das Engagement und forderte die Patientinnen und Patienten auf, von dem Angebot Gebrauch zu machen.
Über 40.000 Menschen haben in den neun Jahren ihres Bestehens die Zahnhotline der schleswig-holsteinischen Zahnärzte in Anspruch genommen. Die vor vier Jahren an mittlerweile fünf Standorten zusammen mit der Verbraucherzentrale eingerichteten Patientenberatungsstellen suchten weit über 600 Ratsuchende auf.
Mit der Zahnhotline steht den Verbrauchern in Schleswig-Holstein eine kostenlose landesweite Beratungseinrichtung mit Erreichbarkeit über Telefon, E-Mail, Fax und per Post zur Verfügung. Für Bürger, die eine persönliche Beratung durch einen zur Neutralität und Verschwiegenheit verpflichteten Zahnarzt oder einer Zahnärztin suchen, gibt es die Patientenberatung in den Verbraucherzentren.
Diese Beratung in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale trifft bei den Bürgern auf eine hohe Akzeptanz. In einer Befragung bekräftigten 98 Prozent der Ratsuchenden, jederzeit wieder eine solche Beratung in den Räumen der Verbraucherzentren in Anspruch nehmen.
Im Mittelpunkt der Patientenfragen stehen mit 40 Prozent Behandlungsmöglichkeiten wie Implantate, Zahnersatz oder Füllungsalternativen. An zweiter Stelle folgen mit 22 Prozent allgemeine Fragen zum Beispiel nach Praxisspezialitäten, Behindertenbehandlung oder Meldungen in den Medien. Weitere Fragenkomplexe beziehen sich auf Kosten zahnärztlicher Leistungen, auf die Praxisgebühr, die Gesundheitsreform sowie auf Regresse und allgemeine Beschwerden. Fast drei Viertel der Ratsuchenden sind älter als 50 Jahre.
In den mehr als neun Jahren ihres Bestehens haben sich im jährlichen Durchschnitt zwischen 4.000 und 4.500 Menschen an die Zahnhotline gewandt, also bis Ende September 2004 ca. 40.000 Ratsuchende. Zwischen September 2003 und Oktober 2004 waren es 6.124 Anfragen, fast 26 im Tagesdurchschnitt.
Die Zahnhotline ist erreichbar unter: Tel. 0180 3 260926, E-Mail:
info@zahnhotline.de oder www.zahnhotline.de .
Durch eine Befragung der Ratsuchenden bei Hotline und Patientenberatung haben die Zahnärzte sich Aufschluss über die Wünsche und Erwartungen der Verbraucher verschafft und auch deren Zufriedenheit mit dem Ergebnis der Beratung ermittelt.
Diese Befragung hat eine überaus hohe Zufriedenheitsquote der nicht repräsentativ ausgewählten Ratsuchenden mit den Einrichtungen Zahnhotline und der zahnärztlichen Beratung der Verbraucherzentrale erbracht. Beide Institutionen erfreuen sich bei den Patienten einer hohen Glaubwürdigkeit und Akzeptanz – zudem werden ihnen Kompetenz und Erfahrung bescheinigt.
Insgesamt gesehen sehen sich Verbraucherzentrale, Zahnärztekammer und Kassenzahnärztliche Vereinigung in Schleswig-Holstein auf dem richtigen Wege. In diesem Sinne stehen den Verbrauchern in Schleswig-Holstein mit der Zahnhotline und der persönlichen Beratung in der Verbraucherzentrale landesweite Beratungseinheiten von hoher Kompetenz und weitgehender Erreichbarkeit zur Verfügung.
Für die Redaktion:
Ein Download der Langfassung der Studie steht unter
www.verbraucherzentrale-sh.de (Dokumente) und www.zahnhotline.de
zur Verfügung.